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ein musikalisches vorhaben


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Wie komme ich zur Musik - und wie kommt die Musik zu mir? Wie kann man Musik, die man wirklich mag, finden? Verändert Technologie immer Musik? Gibt es noch Musik, die nicht davon beeinflußt wird, daß sie aufgenommen und kopiert werden kann? Lebt Musik in ihrer stetigen Reproduktion? Wie kann die Wertigkeit des Produkts Musik im digitalen Musikverkehr entwickelt werden? Werden Tonträger ständig mehr marginalisiert? Gibt es ein digitales Pendant zu einer 500er Vinyl-Auflage? Wird das einzig Wertvolle das, was nicht kopiert werden kann? Wer gründet ein Label und warum? Fungieren Labels als Kompaß im wuchernden Daten-Dschungel? Wie verändert sich die Label-Landschaft? Sind kleine Labels mutiger, lustiger und geduldiger? Bringt finanzieller Aufschwung gedanklichen, kreativen Abschwung? Kommen Musiker mit den neuen ökonomischen Modellen des Musikmachens zurecht? Wird Musik aus dem eigenen Studio so schnell vertrieben, daß kein Filesharing-Programm hinterher kommt? Vertreibt man Musik in einer solch schönen Verpackung, daß der Kauf einfach billiger ist als das Kopieren? Wird das Musik-Herausgeben durch die Künstler die beste Form der Werbung sein, weil immer mehr Menschen auf Konzerte von Künstlern gehen, die ihre Musik immer besser in Umlauf bringen? Müssen Kopien verschenkt werden, um an einen Live-Gig zu kommen? Wird die Live-Präsentation von Musik immer mehr gewinnen? Gibt es einen Überdruß an Laptop-Performern? Vermag Elektronika zwischen Kognitariat, Hobbyistentum und Independence zu vermitteln? Welche Schnittstellen zur Bildenden und Darstellenden Kunst entwickeln sich? Werden reine Musik-Vermittler samt ihrer Netzwerke, Musik-Scouts als wahre Künstler der Distribution immer wichtiger? Wie sieht die Zukunft der Musiker aus? Wovon lebt Mensch? Sicherlich werfen die Vorträge, Gespräche und Moderationen während raste_02 weitere Fragen auf. Vielleicht lassen sich aber auch ein paar Antworten finden, ohne die mächtigen Diskurs-Blasen im Kontext elektronischer Musik weiter zu treiben.

Mit viel Freude und Respekt gesucht und gefunden bei Dirk Baecker, Ralf Homann, Alexander Diehl, Jan Brüggemeier, Willy Praml, Sven Opel, Dirk Heinje, Kevin Kelley und besonders Uli Stock. Vielen Dank! Für genauere Literatur- und Quellen-Hinweise zu den verwerteten Text-Modulen bitte Nachfrage unter mail-kontakt oder bald im Raste-Archiv.