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ein musikalisches vorhaben

robert lippok

"Anfang 1995 trafen Robert Lippok und Stefan Schneider, Bassist der Düsseldorfer Elektronikgruppe Kreidler, in einem Berliner Club aufeinander. Robert Lippok wirkte dort als DJ. 'Mit Plattenspielern, Rhythmusmaschinen und Effektgeräten machte er Minimal-Techno, der zusammengelötet klang, ziemlich toll', erinnert sich Schneider. Man vereinbarte, mal was zusammen zu versuchen. Die Gelegenheit ergab sich ein halbes Jahr später, als Robert mit seinem Bruder Ronald Lippok in der Berliner Galerie Weißer Elefant eine Ausstellung machte, die von Musik begleitet werden sollte. Robert zeigte Plattenspieler mit aufgesetzten, vor- und zurückdrehenden Bohrmaschinen, Ronald fand das englische Wortspiel to rococo rot in Texten des 19. Jahrhunderts. Ein Palindrom als Bandname, das ist Programm: aus musikalischen Bruchstücken durch Wiederholungen und Loops Strukturen schaffen und jene durch geringfügige Variationen zum Tanzen bringen."

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